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Solaranlagen: Fragen & Antworten

Fragen & Antworten rund um Photovolatik

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema PV-Anlagen.

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. der verfügbaren Dachfläche, der Ausrichtung zur Sonne und dem eigenen Stromverbrauch. In den meisten Fällen lohnt sich eine PV-Anlage, da sie langfristig Stromkosten spart und umweltfreundlich ist.

Die Kosten variieren je nach Größe und Komponenten der Anlage. Eine typische PV-Anlage für ein Einfamilienhaus kostet zwischen 6.000 und 20.000 Euro. Förderungen und Einsparungen durch Eigenverbrauch können die Investition schneller amortisieren. Um Ihr individuelles Einsparpotential zu berechnen, nutzen Sie gern unseren Konfigurator.

Das hängt von der Größe der Anlage und der Sonneneinstrahlung ab. Eine 10-kWp-Anlage produziert in Deutschland jährlich etwa 9.000–11.000 kWh, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von zwei bis drei Haushalten entspricht.

Überschüssiger Strom kann entweder in einer Batterie gespeichert oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Für eingespeisten Strom erhält man eine Einspeisevergütung.

Ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch und macht unabhängiger vom Netzstrom. Ob sich ein Speicher lohnt, hängt von Ihrem Verbrauchsverhalten und den aktuellen Speicherpreisen ab.

Ja, aber mit weniger Leistung. Photovoltaikmodule erzeugen auch bei Bewölkung Strom, allerdings weniger als an sonnigen Tagen. Im Winter ist die Leistung geringer, da die Tage kürzer sind und die Sonne tiefer steht.

Die meisten Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25–30 Jahren und verlieren nur langsam an Leistung. Wechselrichter halten in der Regel 10–15 Jahre und müssen möglicherweise einmal ausgetauscht werden.

Ja, in Deutschland gibt es verschiedene Förderprogramme, z. B. von der KfW-Bank oder regionalen Energieversorgern. Zudem entfällt seit 2023 die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen für private Haushalte.

PV-Anlagen sind relativ wartungsarm. Es empfiehlt sich aber, die Anlage regelmäßig zu überprüfen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Reinigung ist nur in besonderen Fällen nötig, z. B. bei starker Verschmutzung durch Laub oder Vogelkot.

Ja, in den meisten Fällen ist eine Nachrüstung bei Bestandsimmobilien problemlos möglich. Wichtig ist, dass das Dach in gutem Zustand ist und genug Platz für die Module bietet.

Die eigentliche Montage dauert meist nur 1–3 Tage, je nach Anlagengröße. Die gesamte Planung, Genehmigung und Anmeldung kann jedoch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Ein Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der im Haushalt genutzt oder ins Netz eingespeist werden kann. Er steuert auch die Einspeisung und sorgt für eine effiziente Energieverwertung.

Es gibt String-Wechselrichter für größere Anlagen, Mikro-Wechselrichter für einzelne Module und Hybrid-Wechselrichter, die auch Batteriespeicher integrieren können.

Ja, wenn ein Wechselrichter defekt ist oder nicht mehr effizient arbeitet, kann er ersetzt werden. Bei einer Speichererweiterung kann es sinnvoll sein, auf einen Hybrid-Wechselrichter umzusteigen.

Ja! Mit einer Wallbox und einer Photovoltaikanlage kann überschüssiger Solarstrom direkt für das Laden eines Elektroautos genutzt werden, wodurch Sie Geld sparen und umweltfreundlicher fahren.

Das hängt von der Ladeleistung Ihres Fahrzeugs, Ihrer PV-Anlage und Ihrem Stromverbrauch ab. Intelligente Wallboxen können den Ladestrom automatisch an den verfügbaren Solarstrom anpassen. Gern stehen wir Ihnen für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Ja, es gibt immer wieder staatliche und regionale Förderprogramme für Wallboxen. Aktuelle Infos dazu finden Sie auf den Seiten der KfW oder Ihres Netzbetreibers. Gern stehen wir Ihnen für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Ja, jede PV-Anlage muss beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Auch beim Netzbetreiber muss eine Anmeldung erfolgen. Wir unterstützen Sie gern dabei.

Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer für private PV-Anlagen bis 30 kWp. Zudem sind Einspeisevergütungen für Anlagen bis 30 kWp steuerfrei. Gewerbliche Anlagen können weiterhin steuerpflichtig sein.

In einigen Bundesländern gibt es bereits eine Photovoltaik-Pflicht für Neubauten oder gewerbliche Gebäude. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder Landesregierung.

Solarmodule können recycelt werden. Es gibt spezialisierte Recyclingunternehmen, die Altmodule umweltgerecht entsorgen oder wiederverwerten.

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